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Neugründung Belmer Schützenverein e.V. im Jahr 1951 |
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| Am 8. September 1951 berief der damalige Bürgermeister Fritz Helmich, von vielen Bürgern bedrängt, eine Versammlung ein, um den Schützenverein neu zu gründen. Initiatoren waren Franz Rolf und Willy Kettler. | ||
| Die Versammlung in der Gaststätte Berger konstituierte sich als Gründungsversammlung; 51 Mitglieder traten dem Verein bei. | ||
| Der erste Vorstand setzte sich wie folgt zusammen: | ||
| Willy Thies | Präsident | |
| Franz Rolf | stellv. Vorsitzender | |
| Karl Berger | Kassierer | |
| Heinrich Meyer | Schriftführer | |
| Wilhelm Brüggemann | Gerätewart | |
| Wilhelm Restemeyer | Schießwart | |
| Heinrich Wolke | Vertrauensmann für Haltern | |
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Um einen deutlichen Punkt zwischen dem Schützenverein Belm und der Neugründung zu setzen, nannte sich der neugegründete Verein: Belmer Schützenverein. |
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Versammlungen fanden jeden 1. Samstag im Monat statt. |
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Die alte Kegelbahn auf dem Bergerschen Anwesen wurde zum Schießstand umgebaut, 1953 waren die Arbeiten beendet, der Stand wurde eingeweiht. Geschossen wurde mit dem Luft- und Kleinkalibergewehr. |
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Ungefähr 1965 (genaues Datum nicht bekannt) wurde auf Vorschlag von Willy Thies das noch heute praktizierte „7 Aufrechtenschießen“ eingeführt. Dieses sollte ein Anreiz sein, zu den Versammlungen zu kommen. Am Ende der Versammlung schossen die anwesenden Schützen und wer am Jahresende die meisten Ringe hatte, war Sieger. Die sieben besten Schützen bekamen extra angefertigte Medaillen – heute gibt es kleine Pokale. |
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Wurde anfänglich fast nur in den Reihen des Vereins geschossen, so weitete sich der Schießbetrieb bald aus. Der Verein trat am 7. März 1953 dem Deutschen Schützenbund bei. |
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Die Grundlagen für den Anfang des Sportschießens waren gelegt. |
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1966 legte Willy Thies, 70-jährig, aus Altersgründen sein Amt als Präsident zum Bedauern der Schützenbrüder nieder, sein Nachfolger wurde Heinrich Wörmeyer. Das Amt des Sportleiters (früher Schießwart genannt) übernahm Alwin Vogt. Das Sportschießen nahm großen Aufschwung, begünstigt wurde dieser Umstand durch die Einführung der Rundenwettkämpfe. |
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1971 musste die Vereinswirtin Emma Berger ihr Lokal schließen, Krankheit war die Ursache. Der Verein wechselte zu August Bröcker (heute Gaststätte „Zur Eiche“) und ein großes Problem stand im Raum: der Schießstand. |
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Zunächst stellte August seinen alten Stall zur Verfügung, hier wurden zwei Luftgewehrstände gebaut, so dass die Belmer auch im Winter an den Rundenwettkämpfen teilnehmen konnten. |
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Die Gemeinde kaufte das Anwesen der Bergerei. Um für jeden Plan freies Feld zu schaffen, wurden die Gebäude (bis auf Schießstand und einige Scheunen) dem Erdboden gleichgemacht – die Feuerwehr brannte die Gebäude aus. |
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Aber was nun? Die Unsicherheit über die weitere Verwendung des Geländes und die damit verbundene Planung dauerte Jahre. Schließlich bot Meyer zu Belm an, auf dem Telgenkamp neu zu bauen, der Nachbar gab seine Zustimmung. Entsprechende Verträge werden ausgehandelt, doch dann kommt es zum Knall: der Nachbar zog seine Zustimmung zurück (mit Hinweis auf das Immissionsschutzgesetz). Alle Unterstützung, auch durch die Gemeinde, half nichts – der Verein hatte 1000,- DM Anwalts- und Notarkosten umsonst ausgegeben. |
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Doch jetzt wurde die Gemeinde Belm aktiv, sie kaufte ein Grundstück, angrenzend an das Sportgelände in Belm. Einen Teil dieser Fläche stellt sie den Belmer Schützen zur Verfügung, jetzt kam Bewegung in die Angelegenheit „Schießstand“. |
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Das am Telgenkamp geplante Bauwerk konnte auf dem neuen Platz umgesetzt werden. |
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| Am 7. Mai 1979 konnte der 90 – jährige Schützenbruder Heinrich Wolke, das älteste Mitglied, Maurermeister von Beruf, unter Assistenz von „Polier“ Erwin Vogt den Grundstein legen. | ||
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| Heinrick Wolke bei der Grundsteinlegung des neuen Schützenhauses am 07. Mai 1979 | ||
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Am 5. Oktober 1979 wurde das Richtfest gefeiert. Schützenbruder Ernst Bochnig, seines Zeichens Zimmermann, zog den Richtkranz hoch. Die Vertreter von Gemeinde, Feuerwehr und Sparkasse waren zum Richtschmaus geladen. Eine deftige Erbsensuppe vereinte die Schützen mit ihren Frauen und den Vertretern der Behörden. |
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Das schnelle Wachsen des Schießstandes war nur möglich durch das Handanlegen vieler Schützenbrüder und Helfer, denen hiermit für ihr Engagement nochmals ein Herzliches Dankeschön gesagt sein soll. |
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Mit dem Wachsen der neuen Anlage steigerte sich in der Gemeinde und bei vielen Bürgern der Wunsch, das unschöne Bild der Reste der „alten Bergerei“ verschwinden zu lassen. Nach Absprache mit der Gemeindeverwaltung legten die Schützen selbst Hand an. Der alte Schießstand wurde mit Wehmut abgerissen; viele schöne Erinnerungen hatte man an diesen Ort. |
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| Schützenbrüder beim Abriss der alten "Bergerei" | ||
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1980 bekam der Verein eine neue Fahne, die vom damaligen Gaupräsidenten Arnulf Dankwart Buchweiz feierlich geweiht wurde. Auch heute noch wird diese Fahne bei jedem Schützenumzug durch den Fahnenrott, unter der Leitung von Fahnenoberleutnant Herbert Arndt, durch das Dorf getragen. |
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| Unsere neue Vereinsfahne | ||
| Vom 09. - 15. August 1999 finden in Pforzheim die Europameisterschaften im Vorderladerschiessen statt. Die bundesdeutsche Mannschaft wird u.a. durch unseren Schützenbruder Detlef Kohrmeyer vertreten - sie werden im Vorderlader-Wurftaubenschiessen EUROPAMEISTER! | ||
| Herzlichen Glückwunsch! | ||
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Vom 2. – 4. Juli 2005 feierte der Belmer Schützenverein sein Jubiläumsschützenfest anlässlich des 100-jährigen Bestehens. |
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| Im Mai 2008 tritt der Belmer Schützenverein erstmals mit einer eigenen Homepage im Internet auf. | ||
| Am 29. Juli 2010 wird der KK-Stand geschlossen. Für den weiteren Betrieb ist eine neue Absauganlage erforderlich. Mit Hilfe zahlreicher Spenden kann das erforderliche Geld bereitgestellt werden und in engagierter Arbeit richten Heinz Sudendey, Andreas Knobbe und Reinhold Mergelmeyer senior den Stand wieder her, so dass am 13. April 2011 die erforderliche Abnahme stattfindet und ab sofort wieder ein Schießbetrieb möglich ist. | ||
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